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Brustultraschall = Sonographie der Brust | Untersuchungen

Wir bieten höchste (z.T. jahrzehnte-lange) Erfahrung mit Sonographie der Brust. Unsere Erfahrung umfasst auch den regelmäßigen Vergleich mit anderen Bildgebungsverfahren und hunderte bis mehrere Tausend histologisch gesicherte Fälle. Für Sonographie setzen wir moderne sog. High-end-Geräte der Firmen Siemens, Supersonic und Esaote mit höchster Auflösung und Bildqualität ein. Die Geräte werden regelmäßig geprüft.

  • Sonographie ist zusammen mit der Mammographie die wichtigste Methode zur ergänzenden Klärung von klinisch auffälligen Befunden und von mammographischen Herdbefunden, Verdichtungen, Architekturstörungen oder Asymmetrien. Ein besonderer Vorteil ist, dass sich die Informationen von Mammographie und Sonographie im dichteren Gewebe gut ergänzen.
  • Die Sonographie wird ergänzt durch Dopplersonographie, welche gewisse Hinweise auf vermehrte Durchblutung und gewisse Durchblutungsmuster geben kann. Diese ergänzende Information kann hilfreich sein bei der weiteren Charakterisierung einzelner Befunde.
  • Die quantitative Scherwellen-Elastographie (Dieses Verfahren ist nicht allgemein verfügbar.) setzen wir seit 2012 ein. Im Gegensatz zu anderen einfacheren sonographischen Elastographie-Methoden erlaubt dieses patentierte Verfahren eine objektive und reproduzierbare quantitative Messung der Gewebselastizität sowohl bei oberflächlichen wie auch bei tiefer liegenden Befunden. Dieses Verfahren wird nicht alleinstehend eingesetzt, es erlaubt aber in Ergänzung zur Standard-Sonographie zusätzliche Informationen, die im Einzelfall die Unterscheidung vermutlich gutartiger Befunde von bösartigen Veränderungen verbessert.

Als neues Verfahren verwenden wir jetzt auch die automatisierte 3D-Volumen-Sonographie. Im Gegensatz zur bisherigen Sonographie kann sie von der technischen Assistentin durchgeführt und später vom Arzt ausgewertet werden. Das Verfahren hat im Vergleich zum handgeführten Ultraschall gewisse Vor- und Nachteile (z.B. objektive und möglicherweise vollständigere Erfassung des Untersuchungsvolumens, aber erhöhte Artefakt-Anfälligkeit). Aktuell wird das Verfahren bei uns bezüglich seiner Einsetzbarkeit im Screening erprobt.

Allgemein gilt für Brust-Ultraschall (Sonographie der Brust): Der systematische Einsatz von Sonographie als alleinige Methode zur Brustkrebsfrüherkennung wird weltweit nicht empfohlen (S3-Leitlinie 2017; Expertenkommission des Int. Agency of Research in Cancer der WHO 2015). Wenngleich durch ergänzende Sonographie auch Brustkrebs gefunden werden kann, der mammographisch nicht sichtbar ist, ist weiterhin die Mammographie die einzige Methode mit belegtem Effekt bezüglich Sterblichkeitsreduktion. Die Rate unklarer Befunde und falsch positiver Befunde, die zu weiteren Klärungen (Biopsien oder kurzfristigen Kontrollen führen) liegt für Ultraschall (Sonographie) deutlich über der der Mammographie (> Faktor 3).

 

Für die weitere Klärung von unklaren Befunden ist die Sonographie (meist in Kombination mit der Mammographie) eine äußerst wertvolle Methode. Welche Kombination von Methoden die sicherste und beste Klärung im Einzelfall ermöglicht, hängt vom Befund und in gewissem Maße auch vom Alter der Patientin sowie deren Risikofaktoren ab.