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MRT der Brust = Kernspintomographie der Brust | Untersuchungen

Die MRT der Brust ohne Kontrastmittelgabe eignet sich für die Beurteilung, ob ein Implantat intakt ist. Zum Ausschluss oder Nachweis von Brustkrebs ist die intravenöse Gabe von MR-Kontrastmittel unverzichtbar.

Kontrastmittel-MRT der Brust wurde 1985 von Prof. Heywang-Köbrunner weltweit eingeführt und seither zusammen mit vielen anderen Wissenschaftlern weltweit weiterentwickelt. Frau Prof. Heywang-Köbrunner hat verschiedene internationale Studien hierzu geleitet und ist als anerkannte Expertin in nationalen und internationalen Entscheidungsgremien maßgeblich vertreten. (vgl. www.heywang-k.de)

Die Kontrastmittel-MRT der Brust ist das sensitivste Verfahren für die Erkennung von Brustkrebs. Ihre Interpretation soll aber – entsprechend internationalen Empfehlungen – in der Regel zusammen mit der Standard-Bildgebung und nur bei geeigneten Fragestellungen erfolgen. Nur so kann die höchstmögliche Entdeckungsrate erreicht werden und es kann falscher Alarm, der bei MRT häufiger vorkommen kann und der auch schwierig weiter zu klären sein kann, weitestgehend reduziert werden.

Durch Frau Prof. Heywang-Köbrunner liegt umfassende Erfahrung mit Mamma-MRT in unserer Praxis vor.

MR-gestützte Markierungen und Biopsien wurden durch Prof. Heywang-Köbrunner weltweit 1994 bzw. 1997 eingeführt und in einer großen internationalen Studie erprobt. Diese Verfahren werden weiterhin durch Frau Prof. Heywang-Köbrunner (oder Vertreterin) am Standort Elisenhof durchgeführt.

Für Kernspintomographie der Brust (wie auch für andere Verfahren) gilt: Kein Verfahren ist perfekt. Meist ist zur Lösung spezieller Problemkonstellationen eine Kombination von Methoden sinnvoll. Der sinnvolle Einsatz von Kernspintomographie der Brust setzt umfassende Erfahrungen in der Brustdiagnostik und die sorgfältige Kombination der erhaltenen Informationen verschiedener Methoden voraus.

Nur wenn die Methoden bei geeigneten Fragestellungen eingesetzt werden, sind auch bestmögliche Ergebnisse zu erwarten.

Wir beraten Sie bezüglich der für Ihr Risiko und Ihr Problem geeigneten Methodenkombination gerne.

Allgemein gilt:

Die Kontrastmittel-MRT (Kernspintomographie der Brust) ist eine sehr sensitive Methode. Aufgrund dieser hohen Sensitivität wird sie weltweit bei Hochrisiko (Risiko > 30%; Genmutationen BRCA1 und 2) empfohlen.

Entgegen verschiedenen Medienberichten gibt es keine methodisch ausreichende Studie, die eine Sterblichkeitsreduktion durch Einsatz von Kernspintomographie (MRT der Brust) bei mittlerem oder niedrigem Risiko wissenschaftlich belegt. Wegen der wesentlich höheren Falsch-Positivraten (> Faktor 3) wird weltweit von fast allen maßgeblichen Gremien vom systematischen Einsatz der MRT als Früherkennungsmethode bei Frauen mit Normalrisiko (< 15% Lebenszeitrisiko) auch bei dichtem Gewebe abgeraten (S3-Leitlinie 2017; Expertenkommission des Int. Agency of Research in Cancer der WHO 2015). Auch Risiken durch das Kontrastmittel sind sorgfältig abzuwägen. (Die Kontrastmittel-Aufklärung erfolgt am MRT-Standort durch das Team des Elisenhofs – oder auf Nachfrage bei uns -, wenn bei Ihnen eine MRT-Untersuchung notwendig wird.)

Generell orientieren wir uns an den jeweils aktuellen internationalen Leitlinien und empfehlen MRT gezielt bei hohem Risiko oder bei speziellen unklaren Befund-Konstellationen.

Sollten Sie eine MRT-Untersuchung durch uns wünschen und wir kennen Sie noch nicht, bitten wir darum, dass Sie sich mit Ihren Unterlagen (aktuelle Bilder sowie – wenn möglich- auch mit Bildern von früheren Brust- Untersuchungen, z.B. mit Mammographie und Sonographie, ggf. auch mit verfügbaren bisherigen Befundberichten) vorstellen. Nur so können höchstmögliche Sicherheit erreicht werden und unnötige Wiederholungen von Untersuchungen vermieden werden.  

Wegen evtl. störender Einflüsse muss der MRT-Termin auf den Menstruationszyklus auf die evtl. hormonelle Lage, bzw. auf Hormonmedikation abgestimmt sein. Diese Informationen werden bei Terminvergabe mit Ihnen abgestimmt. Bei relevanten Änderungen (Zyklusänderung) bitten wir um Kontaktaufnahme vor dem MRT-termin.

Wir führen unsere MRT-Untersuchungen in überörtlicher Berufsausübungsgemeinschaft mit dem MVZ Radiologie Elisenhof (Prielmayerstr.1, München) durch. Ihre Terminvereinbarung erbitten wir ausschließlich über unsere Telefonnummer 089 961 661 350 oder unsere email-Adresse.

Für die Durchführung und Betreuung der Patientinnen während der MRT-Untersuchung, die unserem Standard folgt, ist das Ärzteteam des MVZ Radiologie Elisenhof verantwortlich. Die Befundung und die Interpretation zusammen mit der mammographischen und sonographischen Bildgebung erfolgt bei Privatpatientinnen und Selbstzahlern durch uns.