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Spektrale Kontrastmittel-Mammographie der Brust | Untersuchungen

Bei der Kontrastmittel-Mammographie wird nach intravenöser Gabe von Jod-haltigem Röntgen-Kontrastmittel  eine volldigitale Mammographie mit einer speziellen Technik erstellt. Sie ermöglicht (durch Einsatz einer  kombinierten Filtertechnik) aus dem Strahlungsspektrums „hinter“ der Brust die Schwächungsanteile durch Drüsengewebe und durch Röntgenkontrastmittel zu unterscheiden. Damit werden Gewebsareale oder Befunde mit vermehrter Kontrastmittel-Aufnahme erkennbar.

Diese zusätzliche pathophysiologische Information hilft, z.B. Narbengewebe von Brustkrebs zu unterscheiden oder Brustkrebs in sehr dichtem, unübersichtlichem oder vernarbtem Gewebe besser zu erkennen.

Damit bietet die Kontrastmittel-Mammographie ähnliche Informationen wie die Kontrastmittel-Kernspintomographie (MRT). Erste Ergebnisse in der Literatur zeigen für dieses neue Verfahren vermutlich etwas mehr falschen Alarm als bei MRT, aber eine vergleichbare Sensitivität.

Kontrastmittel-Mammographie kann man vor allem dort erwägen, wo eine MRT zu empfehlen ist (siehe unten), diese aber nicht möglich ist, z.B.  bei Unverträglichkeit von MR-Kontrastmittel, Platzangst oder Herzschrittschacher (S3-Leitlinie 2017).

Hierfür setzen wir die Kontrastmittel-Mammographie als neues Verfahren seit Anfang 2017 erfolgreich ein.

Dieses Verfahren wird, wo erforderlich, bei uns im Rahmen der Screeningabklärung kostenfrei durchgeführt. Ansonsten wird die Methode gesetzlich versicherten Patientinnen bislang noch nicht erstattet.