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Abklärung auffälliger Befunde | Wissenswertes

Zu Befunden, denen weiter nachzugehen ist, zählen: tastbare Veränderungen, sichtbare Veränderungen (Vorwölbung, Einziehung, Hautrötung), nässende Veränderungen der Brustwarze, einseitige Sekretion (ohne Drücken!), jegliche unklare oder verdächtige Veränderung, die mit Bildgebung entdeckt und noch nicht geklärt wurde.

Schmerzen sind nur sehr selten Zeichen von Brustkrebs (ca. 1% der Brustkrebserkrankungen können mit Schmerzen auftreten). Da sehr viele Frauen regelmäßig (oft auch einseitige) Brustschmerzen berichten, gelten Schmerzen als ein sehr „unspezifisches“ Symptom (d.h. sie können verschiedenste Ursachen haben). Schmerzen sollte immer nachgegangen werden, wenn es sich um juckend-brennende Schmerzen an einer Stelle in der Brust handelt oder andere Veränderungen (s.o.) hinzukommen.

Wurde ein auffälliger Befund in der Brust bemerkt, (oder mit Bildgebung gefunden) ist diesem immer bis zur sicheren Klärung nachzugehen. Das Risiko einer unterlassenen Klärung ist weitaus höher als das durch Abklärungsmethoden zu erwartende  Risiko.

WICHTIG ist: Es gibt keine Methode, die jeden Brustkrebs zeigt. Daher wählen wir in jedem Einzelfall das an den Befundtyp und das Risiko der Patientin angemessenes Vorgehen.

Oberster Ziel der Abklärung ist es dabei, die größtmögliche Sicherheit im Ausschluss zu erreichen – oder Brustkrebs auf möglichst direktem und schonendem  Weg so zu sichern, dass alle Informationen vorliegen, anhand derer im Brustzentrum über die weitere Behandlung entschieden werden kann.

In unserem Team liegen umfassende Erfahrungen hierzu vor. Bereits vor ihrer inzwischen über 10-jährigen Tätigkeit als programmverantwortliche Ärztin im Screening und als Leiterin der Brustdiagnostik München leitete Frau Prof. Heywang-Köbrunner zwei unter ihrer Leitung zertifizierte universitäre Brustzentren (Universität Halle sowie 2003-2007 die damals unabhängige Abteilung für bildgebende und interventionelle Brustdiagnostik am Klinikum rechts der Isar der TU München). Frau Dr. Rink verfügt über 10 Jahre Erfahrung als programmverantwortliche Ärztin der Screeningeinheit Mainz.

Der erste Abklärungs-Schritt

Um unnötige Belastungen zu vermeiden, setzen wir zunächst (entsprechend aktuellem internationalem Standard) immer „bildgebende Abklärung“ ein. Neben hochauflösender Sonographie und volldigitaler Mammographie (in dosisparender Technik) werden sonographische und mammographische Spezialuntersuchungen unter Einschluss modernster Verfahren eingesetzt: Doppler-Sonographie, quantitative Elastographie, mammographische Vergrößerungsaufnahmen, Spezialprojektionen und Tomosynthese (mammographisch dosissparende Schicht-Bildgebung mit Prime und Weitwinkel-Technologie). Ein Großteil unklarer Veränderungen kann hiermit bereits geklärt werden. Ziel ist immer die sofortige Klärung und die Vermeidung evtl. belastender Kontrolluntersuchungen.

Bei geeigneten Fragestellungen (leider nicht generell) kann auch der gezielte Einsatz von Kontrastmittel-Kernspintomographie oder Kontrastmittel-Mammographie Klärung bringen. Besonders hohe Erfahrung liegt bei uns mit Kontrastmittel-Kernspintomographie der Brust vor. Das Verfahren wurde von Prof. Heywang-Köbrunner 1985 weltweit eingeführt und seither von ihr wissenschaftlich analysiert und mit anderen Forschergruppen etabliert und klinisch eingesetzt. Kontrastmittel-Mammographie komplettiert  als neu entwickeltes Verfahren seit 2016 die Palette bildgebender Spezialverfahren.

Ein zweiter Abklärungsschritt

Er ist nur erforderlich für Veränderungen, die mit bildgebender Abklärung nicht ausreichend sicher geklärt werden können. Hier setzen wir moderne schonende Verfahren zur Gewebsgewinnung wie die Vakuum- oder Stanzbiopsie ein. Mit diesen ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführten Verfahren ist bei fast allen gutartigen Veränderungen die kurzfristige Klärung unter Vermeidung einer Operation möglich. Die meisten dieser Verfahren lassen sich fast schmerzfrei durchführen. Schmerzfreiheit ist ein wichtiges Ziel unseres Teams. Ergibt sich ein bösartiger Befund oder ein Befund, der einer „Risikoläsion“ entspricht, wird nach interdisziplinärer Beratung mit Pathologie und ggf. weiteren Spezialisten eine angemessene Empfehlung zur weiteren Behandlung gegeben.

Wir arbeiten mit allen Brustzentren in München und Umgebung gerne zusammen.

Alle modernen diagnostischen Verfahren werden bei uns eingesetzt. Das Team verfügt auch über umfassende Erfahrungen bezüglich stereotaktischer Vakuumbiopsie der Brust (europaweit eingeführt durch Prof. Heywang-Köbrunner 1997)  Auch gehen auf sie weltweite Patente für MR-Biopsieverfahren zurück. Die Verfahren sind inzwischen international als Standard (bzw. Methode der Wahl) für verschiedene Klärungen anerkannt.